Pretty in Pink: Rote-Bete-Suppe

9. Januar 2017

Ist bei euch draußen auch alles weiß? Wir im Süden Deutschlands haben zum Ferienende ordentlich Schnee abbekommen. Deshalb bringen wir diese Woche etwas Wärmendes in einer tollen Farbe auf den Teller und stellen euch ein Rezept für eine köstliche Rote-Bete-Suppe vor. Außerdem verraten wir, wie man die tolle Knolle am besten lagert, zubereitet und warum sie so gesund ist.

Rote Bete richtig einkaufen und lagern

Das Rübengewächs gehört zu den Wintergemüsen, weil es sich wunderbar einlagern lässt. Wenn ihr selbst welche im eigenen Garten angebaut habt, könnt ihr sie in einer mit Sand gefüllten Kiste bequem über die Wintermonate bevorraten.

Im Supermarkt oder auf dem Wochenmarkt wird Rote Bete jetzt frisch angeboten. Wählt am besten kleinere Exemplare, die sind immer zarter als die großen, dicken Rüben.

Wenn ihr sie nicht gleich verbraucht, lagert man Rote Bete am besten in der Speisekammer – wichtig ist, dass der Ort dunkel, trocken und kühl ist. Zum Einfrieren sind die rohen Rüben nicht geeignet, sie müssten zuvor gekocht werden.

Rote-Bete-Suppe: Rohe Knollen
Rote Bete ist ein typisches Wintergemüse und hat jetzt Saison

Das steckt Gesundes in ihr

Rote Bete ist reich an Vitamin B, Kalium, Eisen und Folsäure. Sie gilt als blutreinigend und entsäuernd und regt außerdem den Stoffwechsel an. Ihr Gehalt an sekundären Pflanzenstoffen stärkt das Immunsystem und wirkt entzündungshemmend. Für die intensive rote Farbe ist übrigens der Farbstoff Betanin verantwortlich.

In den vollen Genuss ihrer wertvollen Inhaltsstoffe kommt man natürlich nur, wenn man sie roh verzehrt. Falls ihr zu den Menschen gehört, die ihren erdigen Nachgeschmack nicht mögen, solltet ihr sie besser garen. Auch dann wirkt sie sich noch positiv auf unsere Gesundheit aus.

Was macht man gegen die rote Farbe?

Eigentlich genügt es völlig, wenn man die Hände nach dem Zubereiten sofort unter fließendem Wasser abspült. Wenn ihr aber Verfärbungen unbedingt vermeiden wollt, zieht am besten dünne Einmalhandschuhe an und schützt eure Kleidung durch eine Schürze. Wir empfehlen unsere blumige Gardengirl Schürze.

Rote-Bete-Suppe: Gardengrirl Schürze
Unsere Gardengirl Schürze macht auch in der Küche eine gute Figur.

Rote-Bete-Suppe: Zutaten

  • 3–5 Rote Bete Knollen (je nach Größe)
  • 2 Knoblauchzehen
  • Ingwer
  • 1 Dose Kokosmilch
  • 2 Gläser Wasser
  • eine halbe Limette
  • 3 EL Öl
  • Salz, gemahlener Pfeffer
  • Petersilie, eventuell Lorbeerblätter
Rote-Bete-Suppe: Vierteln
Vor dem Backen in Viertel schneiden, das reduziert die Backdauer!

Rote-Bete-Suppe: Zubereitung

Syl rät, Gemüse vor der Weiterverarbeitung besser zu backen anstatt zu kochen. So behält es ihrer Erfahrung nach viel mehr Aroma. Deshalb schneiden wir die gewaschenen Rote Bete Knollen in Viertel, wickeln sie in Alufolie und lassen sie im Backofen bei 200°C ca. 40 Minuten lang garen. Am besten überprüft ihr zwischendurch mit einer Gabel, ob sie schon weich genug sind. Sobald die Rote Bete gar ist, lassen wir sie auskühlen, schälen sie und schneiden sie in kleine Stücke.
In einem großen Topf Öl erhitzen und Knoblauch sowie Ingwer kurz drin andünsten. Vorsicht, nicht verbrennen lassen, sonst werden sie bitter! Nun die in Stücke geschnittene Rote Bete, Kokosmilch und 2 Gläser Wasser dazu geben, salzen und 10-15 Minuten köcheln lassen. Danach mit einem Pürierstab zerkleinern. Sollte die Suppe danach zu dick sein, gibt man einfach noch ein bisschen Wasser dazu. Durch die Kokosmilch wird die Suppe wunderbar cremig und geschmeidig, aber sie braucht noch einen kleinen Frische- und Säure Kick. Dafür sorgt der frisch ausgepresste Limettensaft. Wenn sie abgeschmeckt ist, serviert man die Suppe mit frisch gemahlenem Pfeffer und einem frischen Pfefferminz- oder Korianderstängel.

Rote-Bete-Suppe: Zutaten und Zubereitung
Die Rote Bete behält auch als Suppe ihre tolle Farbe

Guten Appetit, wünschen
die Gardengirls

 

Die Gewinnerinnen unserer beiden Gardengirl Gartenkalender haben wir in bewährter handschriftlicher Zettel-Manier gezogen. Es dürfen sich freuen:

  • Gabriele Brinkmann
  • Claudia – die den Kalender netterweise für ihre Schwiegermutter gewonnen hat – ein Hoch auf alle Schwiegermütter an dieser Stelle ;-))

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