Oktober – was ist im Garten zu tun

17. Oktober 2017
Was haben wir doch für ein Glück! Sonne und Wärme sind zurück und so können wir gerade einen wundervollen, goldenen Oktober geniessen! In der Früh verzaubern uns Wiesen und Felder mit magischem Tau und Nebel und während des Tages zeigen uns die Bäume und Sträucher ihr prächtiges, leuchtend buntes Herbstlaub. Abends, zur „goldenen Stunde“ können wir die schönsten orangeroten Sonnenuntergänge genießen. Gerne machen wir ausgiebige Spaziergänge mit der Familie in Wald und Park, sammeln Blätter, Kastanien und Eicheln, um später mit den Kindern lustige Tierfiguren zu basteln. Ah Oktober bist Du schön!
Oktober: Herbstspaziergang, Pilze, Eichel und Kastanien sammeln
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Oktober – was im im Obstgarten zu tun

Auch im Oktober stehen einige Arbeiten im Garten an.

  • Mitte Oktober bis Mitte November ist die perfekte Zeit, um wurzelnackte Obstgehölze und Beerensträucher wie Apfel, Birne, Pflaume, Zwetschge, Kirsche, Himbeere, Johannisbeere oder Stachelbeere zu pflanzen. Obstarten wie Pfirsich, Nektarine, Aprikose, Feige, Quitte, Walnuss Wein und Sträucher wie zB. Brombeere dürfen erst im Frühjahr eingesetzt werden, damit sie vor dem nächsten Winter genug Zeit haben, starke Wurzeln zu bilden. 
  • Laub regelmäßig aufsammeln und kompostieren – während Falllaub im Herbst um Winter, um die Sträucher und Stauden einen natürlichen Winterschutz bildet und dort gerne liegen bleiben darf, soll das Laub auf Gehwegen und vor allem vom Rasen entfernt werden. Unter dem Laub würde der Rasen durch Lichtmangel vergilben und durch Sauerstoffmangel verfaulen. Das Laub kann kompostiert werden oder an einem ruhigen Plätzchen im Garten angehäuft, mit kleinen Gehölzen vermischt – als „Winterunterkunft“ für Igel und manche Insekten dienen.
  • Rhabarber pflanzen – Rhabarber braucht in der Regel bis zu 3 Jahren, bis man ihn reichlich ernten kann. Wenn man die Staude jedoch im Herbst einpflanzt, gibt man ihr einen guten Wachstumsvorsprung. So können schon nach 1,5 Jahren die ersten, sauren Stängel geerntet und genossen werden.  Da die Staude richtig groß wird, sollen wir beachten, dass die einzelnen Pflanzen mindestens 1m Abstand zu den Nachbarpflanzen haben.
Oktober: Herbstarbeiten im Garten
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Oktober – was ist im Gemüsegarten zu tun

  • Kartoffeln ernten und lagern – Da verschiedene Kartoffel Sorten zu verschiedenen Zeiten reif werden, halten wir uns bei der Ernte an eine Faustegel die besagt, dass man Kartoffeln dann aus der Erde nehmen soll, wenn ihr Laub vergilbt und vertrocknet ist. (Für die Ernte eignen sich wunderbar unsere Erntekörbe) Obacht jedoch! Nach dem die oberirdische Pflanze der Kartoffel verwelkt ist sollte man noch 14 Tage warten, denn nur in dieser Zeit kann die Kartoffel eine dicke Schale bilden. Geerntet wird mit einer Grabegabel, Kartoffelhacke oder einem Spaten. Sollen die Kartoffeln gelagert werden, dürfen sie nicht beschädigt und nicht mit Wasser gewaschen werden. Als Lagerort eignet sich z.B. ein dunkler, kühler Keller, wo die Kartoffeln am idealsten in Holzkisten aufbewahrt werden. Die Lagerzeit kann Mann verlängern, indem man das Gemüse mit „kellerfeuchtem“ bedeckt.
  • Restliches Gemüse (außer Wintergemüse) aus dem Hochbeet abernten und die Beete für den Winter vorbereiten – bodenverbessernde Arbeiten stehen an! Die Erde wird gut durchgehackt, Unkraut entfernt und Gründüngung ausgesät. Eine Alternative ist, das Beet mit Kompost zu bedecken, welcher bis zum Frühjahr verrottet.
Oktober: Kuerbisse und Herbstgemuese auf dem Tisch
Kürbisse, Äpfel, Nüsse, Birnen und Kartoffel, Rosenkohl, Grünkohl und verschiedene Rüber – so lecker ist der Herbst

Oktober – was ist im Ziergarten zu tun

  • Blumenzwiebeln pflanzen 
  • Stauden teilen und umpflanzen –  zu dicht wachsende oder alte  Stauden können jetzt geteilt oder an einen neuen Standort gepflanzt werden. Zu beachten ist: die oberirdischen Pflanzenteile sollten kurz über dem Boden abschnitten werden. Die Staude wird mit einer Grabegabel vorsichtig aus der Erde herausgenommen, die lose Erde von den Wurzeln geschüttelt. Die Wurzeln dann mit einer Schere oder Messer einkürzen – dies regt ein neues, starkes Wurzelwachstum an. Große, starke Wurzelballen vorsichtig teilen. Die geteilten Stauden dann in neue (gefüllt mit organischem Kompost oder Dünger) Pflanzlöcher bzw. in das alte Pflanzloch setzen. Die Pflanzlöcher sollen ein wenig größer sein als die Ballen, damit die Wurzeln genug Platz haben, senkrecht in die Erde zu wachsen. An trockenen Herbsttagen gießen nicht vergessen.
  • Frostunbeständige Kübelpflanzen einräumen – nicht winterharten,  mehrjährigen Kübelpflanzen wie z.B. Bougainvillea, Banane, Hibiskus, Engelstrompete,  sollen rechtzeitig vor den ersten starken Frösten ins Haus geholt und in einem hellen, kühlen Raum zur Überwinterung aufgestellt werden. Oleander, Zitruspflanzen oder Schmucklilie können ein bisschen länger draußen bleiben, sie vertragen Temperaturen bis zu -5 Grad. 

Wie gefällt Euch unsere neue  Herbst / Winter Kollektionen ? Wir wünschen Euch eine schöne Herbst Gartenzeit!

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