Würzig-lecker: Kohlrabi-Pesto

3. Juli 2017

Was macht euer Gemüsegarten? Kommt ihr gerade auch kaum mit dem Ernten hinterher? Zu unseren absoluten Lieblingen in den Beeten gehört Kohlrabi. Neben den bekannten hellen Sorten gibt es auch violette Sorten, die Abwechslung auf den Tisch bringen. Die knackigen Knollen kann man roh in den Salat schneiden oder als Gemüse dünsten. Und die Blätter? Syl findet es viel zu schade, sie auf den Kompost zu werfen und hat daraus ein herrliches Pesto zubereitet.

Kohlrabi-Pesto: Violetter Kohlrabi
Ist er nicht eine Schönheit?

So gelingt der Kohlrabi-Anbau

Wie die meisten unserer Kohlgemüse stammt auch der Kohlrabi vom Wildkohl ab. Die typische oberirdische Knolle bildet sich durch eine Verdickung des Stängels, aus der langstielige Blätter mit leicht gewelltem Rand wachsen. Die Gemüsepflanze gehört zu den Mittelzehrern und gedeiht besonders gut auf humusreichem Boden in Mischkultur mit Salat, Gurke, Rote Bete, Spinat und Sellerie als Nachbern. Wichtig für die Entwicklung schöner, zarter Knollen ist eine gleichmäßige Wasserversorgung. Achtet darauf beim Gießen!

Schon zwei bis drei Monate nach der Pflanzung kann Kohlrabi geerntet werden. Lasst die Knollen nicht zu groß werden, damit sie schön zart bleiben.
Auch seine inneren Werte können sich sehen lassen: Die Knollen enthalten reichlich Vitamin C und Mineralstoffe wie Folsäure, Kalium, Kalzium, Magnesium und Eisen. Seine Ballaststoffe unterstützen eine gesunde Verdauung.

Kohlrabi-Pesto: Blätter im Erntekorb
Wie praktisch, wenn auch gleich der Knoblauch im Beet wächst.

Kohlrabi-Pesto: Zutaten

  • Blätter von einem Kohlrabi (ca. 4 große und 5 kleine)
  • 60 g Walnüsse, Pinien-, Cashew- oder Sonnenblumenkerne (was Ihr gerade daheim habt)
  • 1 Knoblauchzehe
  • ca. 80 ml Olivenöl
  • Salz und Pfeffer zum Abschmecken
Kohlrabi-Pesto: GardenGirl Handschuhe und Gartenschere
Treue Erntehelfer von GardenGirl sind unsere Jätehandschuhe und die hochwertige Gartenschere.

Kohlrabi-Pesto: Zubereitung

Kohlrabiblätter gründlich waschen und zusammen mit dem Stiel (falls er nicht zu holzig ist) grob hacken. Dann die Nüsse oder Kerne in einer Pfanne ohne Fett leicht anrösten. Die Knoblauchzehe abziehen.
Alle Zutaten in einen Mixer geben und zu Pesto verarbeiten. Je nach Größe der Blätter braucht man mehr oder weniger Öl; schaut einfach wie die Konsistenz des Pestos ist, wer möchte, kann auch ein bisschen Gemüsebrühe hinzugeben. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.
Das Pesto schmeckt ganz klassisch mit Nudeln oder lässt sich auch prima auf frisches Butterbrot streichen.

Kohlrabi-Pesto: Im Glas
Fetiges Pesto im Glas und bereit für den Genuss.
Nudeln mit Kohlrabi-Pesto
So lecker!

Juli-Gartenkalender

  • Blauregen kürzen: Im Mai hat uns die starkwüchsige Schlingpflanze mit ihren blauen Blütentrieben begeistert. Jetzt ist die beste Zeit für einen Rückschnitt. Mit einer scharfen Gartenschere kürzt man ihre Seitentriebe auf etwa fünf Knospen ein.
  • Rasenschnitt als Mulch verwenden: Jetzt, wo man fast wöchentlich mähen muss, fällt eine Menge Grasschnitt an. Er ist eine gute Zutat für den Kompost oder kann angetrocknet als dünne Mulchschicht auf Beeten und unter Gehölzen ausgebracht werden.

Habt einen guten Start in den Sommermonat Juli,
Eure Gardengirls

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Kommentare

  1. Ich mache mit fast allem „Unkraut“ Pesto, nun also auch mit Kohlrabiblättern, danke für den guten Tipp!

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