Frühlingstrend: Zwiebelblumen Kokedama

16. Januar 2017

Zugegeben, es ist noch Winter – tiefster Winter sogar. Aber wenn die Weihnachtsdeko weggeräumt ist, sehen die Zimmer auf einmal so leer aus. Deshalb holen wir uns jetzt am liebsten vorgezogene Zwiebelblumen ins Haus. Was man mit diesen Winzlingen so alles anstellen kann! Wir haben sie in leere Teedosen gesetzt und ganz trendy, ein Zwiebelblumen Kokedama damit gebastelt.

Kokedama – das sind mit Moos umhüllte Pflanzen, die man ohne Topf aufstellen oder noch witziger, einfach ins Fenster hängen kann. Der Trend kommt aus Japan und wird vor allem gerne mit Sukkulenten umgesetzt, da diese Pflanzen sehr genügsam sind und mit wenig Substrat auskommen. Weil wir uns so sehr nach frischer Farbe sehnen, haben wir uns für Zwiebelblumen entschieden. Sie bringen ihren Wasser- und Nährstoffspeicher mit ihrer Zwiebel praktischerweise gleich mit und eignen sich ebenfalls ideal für ein Kokedama.

Zwiebelblumen Kokedama: Aufgehängte Zwiebelblumen
Narzissen und Blausternchen in der Mooskugel

Zwiebelblumen Kokedama: Das braucht ihr

  • Vorgezogene Zwiebelblumen in kleinen Töpfchen wie Zwerg-Narzissen, Blausternchen, Netziris, Traubenhyazinthe oder Krokus
  • Moosplatten (aus dem Rasen – was bei dem Schnee gerade schwer möglich ist oder aus dem Gartencenter)
  • feiner Bindedraht
  • robuste Schnur zum Aufhängen
  • Schere (wir empfehlen unseren rosa Liebling, die Gardengirl Schere)
Zwiebelblumen Kokedama: Moosballen umwickeln
Mit feinem Draht lässt sich das Moos leicht um den Wurzelballen wickeln.

Zwiebelblumen Kokedama: So geht’s

Zupft ein Stück Moos zurecht, das in der Größe gut um den Wurzelballen der Zwiebelblume gelegt werden kann. Das Moos mit der braunen Seite nach oben hinlegen und gut mit dem Wasserzerstäuber befeuchten. Dann das Blausternchen aus dem Pflanztopf nehmen und mit der Moosplatte umhüllen. Die Mooskugel nun mit feinem Bindedraht umwickeln, bis sich nichts mehr löst. Wenn ihr das Kokedama aufhängen möchtet, nehmt ihr dazu am besten eine festere Schnur, die ihr so um die Mooskugel wickelt, dass sie möglichst gerade in der Luft hängt.

Zum Wässern taucht man die Mooskugel alle paar Tage in ein Gefäß mit Wasser und drückt sie anschließend behutsam aus, bis nichts mehr tropft.

Zwiebelblumen Kokedama: Fertige Moosbälle
Sie machen auch im Stehen eine gute Figur! Ebenso wie unsere Gardengirl Schere!

Upcycling von leeren Teedosen

Beim Aufräumen nach den Feiertagen sind uns die leeren, sehr hübschen, aber mittlerweile sehr verstaubten Teedosen aus Metall aufgefallen. Anstatt sie zu entsorgen, haben wir sie als Pflanzgefäße für die zierlichen Frühlingsboten umfunktioniert. Wichtig: Füllt zuerst eine etwa zwei Zentimeter hohe Dränageschicht ein und dann erst die Erde. So verhindert ihr, dass sich Wasser staut, das mögen die Zwiebeln nämlich gar nicht! Dann einfach die Zwiebelblumen aus den Töpfchen nehmen, in die Dose setzen und ringsum mit Erde auffüllen und leicht festdrücken.

Zwiebelblumen Kokedama: Zwiebelblumen in leere Teedosen pflanzen
So wird die Teedose zum Pflanztopf!

Nicht wundern: in der warmen Heizungsluft beginnen die Narzissen schon nach wenigen Tagen zu blühen und auch die anderen Frühaufsteher folgen ihnen bald.

Viel Spaß beim Ausprobieren wünschen euch,
die Gardengirls

Zwiebelblumen Kokedama: Fertig bepflanzte Teedosen und Mooskugeln
Mit den Zwiebelblumen hält der Frühling Einzug

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